Essen ist ein gutes Thema

Noch immer bin ich mir nicht ganz sicher, was das Thema dieses Blogs ist. Daher probiere ich verschiedene Themen aus um heraus zu finden, was mir Spaß macht und Euch interessiert! Wenn Ihr Themenvorschläge habt, dann freue ich mich über einen Kommentar.

In diesem Post versuche ich mich als Kochratgeber. 🙂 Wir hatten Besuch und aus diesem Anlass habe ich mich das erste Mal an einen Braten gewagt. Es war ein Schweinekrustenbraten. Das wichtigste für einen Braten ist ein gutes Stück Fleisch. Das ist schon „die halbe Miete“. Hier haben wir das gute Stück:Krustenbraten roh

Zuerst die typische Gitterform des Krustenbratens einschneiden. Bei diesem Braten war die Kruste zum Teil schon eingeschnitten, es musste nur an manchen Stellen noch gemacht werden. Dann den Braten würzen mit Salz und Pfeffer. Er liegt jetzt schon in der feuerfesten Form in der er auch später in den Ofen kommt:

Krustenbraten_salzen_pfeffern

Danach kann man den Braten noch mit anderen Gewürzen verfeinert. Ich habe dafür Salbei, Thymian und Rosmarin verwendet:

Krustenbraten mit Kräutern

Nun kommt das gute Stück in den Ofen. Erst mal ohne Flüßigkeit zum Anbräunen bei 200° C. In der Zwischenzeit eine Mischung aus Bier (250 ml) und Gemüsebrühe (250 ml) zubereiten. Sobald der Bratensatz bräunt, etwas der Mischung hinzugießen. Das garende Fleisch ca. alle 15 Minuten mit der Flüssigkeit begießen und nach und nach die ganze Flüssigkeit zum Braten geben. Immer wieder mit einem Löffel die Flüssigkeit über den Braten geben. Nach ca. 1 Stunde Garzeit habe ich noch Zwiebeln und Karotten geschält, klein geschnitten und neben das Fleisch gelegt. Das gibt eine gute Soßenbasis. Gar ist der Braten nach ca. 1 3/4 – 2 Stunden. Dann kann er aus dem Ofen genommen werden und ca. 10 Minuten ruhen. In dieser Zeit haben wir eine kleine Vorspeise gegessen:

mit Speck und Pinienkernen

Feldsalat mit Speck und Pinienkernen. Zu Feldsalat mag ich gern eine Soße mit Knoblauch. Damit dieser nicht zu dominant ist kann man einfach nur die Schüssel oder die Teller mit einer frischen aufgeschnittenen Knoblauchzehe einreiben und dann Salat und Dressing dazu tun.

Nun weiter mit dem Braten. So sieht er fertig aus:

Schweinekrustenbraten

Wie ihr sehen könnt schrumpft das Fleisch im Ofen. Diese Portion (ca. 1,3 kg) hat gut für 4 Personen gereicht. Dazu habe ich Kartoffelknödel (Fertiggericht: Halb und Halb aus der Frischetheke) und Rotkohl (ja, auch aus dem Glas, verfeinert mit Apfelmus) gemacht. Für die Soße habe ich die Kräuter aus dem Sud genommen und die Garflüssigkeit mit Zwiebeln und Karotten püriert. Danach habe ich das Ganze noch abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer, ein bisschen Sahne und gebunden mit Speisestärke. Das ist keine klassische Schweinebratensoße (die ist meist dünnflüssig und klar), aber ich mag sämige Soßen lieber. 🙂 Wie ihr seht ist ein einfacher Braten nicht schwer! Zum Nachtisch gab es übrigens noch ein Schoko-Fondant (eine Art Schokomuffin mit flüssigem Schokokern) aus dem Thermomix:

Schoko-Fondant

Das Rezept dafür findet ihr in der Thermomix Rezeptwelt oder im Thermomix-Buch „Feste feiern“.

Inzwischen hat es draußen wieder geschneit. Wie gut das die Vögel ein Dach über ihrem Essen haben und so auch auf ihre Kosten kommen:

Meisenknödel im Winter

Nachträglich wünsche ich Euch allen noch ein gutes neues Jahr 2013!!! Jetzt mache ich mir erst mal was zu essen, denn ich habe Hunger bekommen. 😉 Bis bald!

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