Vorspeise: Ricotta-Gurken-Terrine und Lachspfannkuchenröllchen

Dinner: Abschied vom Sommer

Ich will ehrlich zu euch sein: das Menü habe ich bereits vor einigen Wochen gekocht, als es eigentlich noch Sommer war. Uneigentlich hat es regnet und war kälter als jetzt im Herbst… Nun, wir hatten Besuch von zwei befreundeten Paaren und haben ein kleines „perfektes Dinner gekocht“. Ich möchte mit euch die Rezepte für die Vorspeisen und den Nachtisch teilen. Zusätzlich gibt es noch eine kurze Deko-Idee für den nächsten Sommer. 😉

Tischdekoration DinnerChronologisch korrekt kommt zuerst das Basteln für die Tischdekoration… Ich habe einfach ein paar meiner zahlreichen Muscheln „geopfert“ und mit dem Kupferspray von meiner Schlafzimmerdekoration angesprüht. Ich war erstaunt, wie schön das Muster der Muscheln raus gekommen ist 🙂

Als zusätzliche Dekoration habe ich weiße Rosen und Fetthenne in meine kleinen grünen Vasen gesteckt und… fertig! 🙂

Dann zu meinem kleinen Menü… es gab:

Vorspeise: Pfannkuchen-Röllchen mit Lachscreme und Ricotta-Gurke-Terrine
Hauptspeise: Selbst gemachte Bandnudeln mit Gulasch
Dessert: Erdbeer-Limetten-Mousse mit Orangen-Keks

Ihr habt es bestimmt bemerkt: Das Menü hat einige sommerliche Elemente, aber auch etwas Herbstliches mit dem deftigen Gulasch. Daher ist es mein Sommer-Abschiedsmenü.

Zutaten für die Ricotta-Gurken-Terrine, für 8 Personen:

  • 1/2 rote und 1/2 gelbe Paprika
  • 1/2 Bund Dill
  • 2 Salatgurken
  • 8 Blatt Gelatine (oder Agartine)
  • 300 g Schmand
  • 500 g Ricotta
  • Salz und Pfeffer
  • ein bisschen Salat zur Tellerdekoration

Die Vorspeise muss bereits am Tag vorher vorbereitet werden und ist am Tag des Dinners ganz fix auf dem Teller. Ich wollte schon immer mal eine Terrine ausprobieren 🙂  Zuerst die Paprika waschen, entkernen und mit der Hautseite nach oben unter dem Grill im Ofen rösten. Währenddessen die Gurke waschen und mit einem Hobel ca. 10 dünne Scheiben der Länge nach abziehen. Eine Kastenform zuerst mit Frischhaltefolie und danach mit den Gurkenscheiben auslegen (siehe Bild). Die Paprika aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann die Haut abziehen und klein würfeln. Die Gurken entkernen und würfeln (ca. 200 g Würfel). Die Gelatine in Wasser einweichen. Anschließend Schmand und Ricotta verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Dill klein schneiden und zusammen mit den Gemüsewürfeln zur Schmand-Ricotta-Mischung geben. Die Gelatine mit 3 EL Creme erhitzen und anschließend in die Masse rühren. Alles vorsichtig in die Kastenform füllen. Die überstehenden Gurkenstreifen abschneiden und die Form für min. 8 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zusätzlich habe ich Pfannkuchenröllchen mit Lachscreme gemacht. Dafür habe ich Pfannkuchen gebacken und diese abkühlen lassen. Dann werden die Pfannkuchen mit „meiner“ Lachscreme bestrichen, oben drauf noch zwei Scheiben geräucherten Lachs gelegt und dann in Alufolie eingewickelt. Diese Vorspeise kann man auch sehr gut am Abend vorher vorbereiten. Zum Anrichten müssen dann nur noch die Terrine und die Lachsrollen aufgeschnitten und auf etwas Salat auf dem Teller platziert werden.

Vorspeise: Ricotta-Gurken-Terrine und Lachspfannkuchenröllchen

Zum Nachtisch habe ich mir Erdbeer-Limetten-Mousse ausgesucht. 🙂 Ich mag die Kombination von süß und sauer sehr gern. Zusätzlich habe hatte ich mir kurz vorher ein Set zum „Beschriften“ von Keksen gekauft. Daher habe ich noch Kekse mit der Aufschrift „Guten Appetit“ gebacken.

Erdbeer-Limetten-Mousse, für 8 Personen:

  • 1 kg Erdbeeren (auch TK möglich)
  • 10 EL Limettensaft
  • 12 Blatt Gelatine (oder Agartine)
  • 6 frische Eier
  • 150 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Schlagsahne

Die Erdbeeren waschen, putzen und anschließend pürieren (bei TK-Erdbeeren entfällt das putzen, aber die Erdbeeren sollten aufgetaut sein). Den Limettensaft untermischen und die Gelatine einweichen. Die Eier trennen und das Eigelb mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, anschließend die Mischung zum Erdbeerpüree geben. Die Gelatine ausdrücken und bei milder Hitze erhitzen, mit 3 EL Erdbeermasse mischen und anschließend komplett einrühren. Die Masse kalt stellen. Eiweiß und Sahne jeweils steif schlagen. Zuerst die Sahne und dann den Eischnee unter die Creme heben. Die Mousse auf 8 Dessertgläser verteilen und min. 2 Stunden kalt stellen. Die Mousse mit einer aufgeschnittenen Limette und ggf. einer frischen Erdbeere dekorieren. 🙂 Die Mousse war sehr sehr lecker. Das Bild ist leider nicht so gut, weil es nur ein schnelles Handy-Bild ist.

Dessert Erdbeer-Limetten-MousseDas Set für die Plätzchen habe ich übrigens von NanuNana. So etwas wollte ich schon immer mal haben. 😉

Das war mein kleiner Rückblick auf das Sommer/ Herbst-Menü für mein kleines perfektes Dinner. Zur Einstimmung gab es übrigens Sekt und warme Datteln im Speckmantel – so so köstlich!!! Ich hoffe ihr habt ein paar Anregungen bekommen 🙂

Bis bald, genießt die Herbstsonne 🙂 Liebe Grüße, Franzi

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Berry-Kuchen aus Wolkig mit Aussicht mit Fleischbällchen II
Video

Video: Berry-Kuchen aus „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen II“

Lecker! Lecker! Wieder ein Kuchen! Letztes Wochenende hatte meine gute Freundin Martina Geburtstag. Da sie an Ihrem Geburtstag fleißig für ihre Arbeitskollegen gebacken und gekocht hat, haben mein Mann und ich beschlossen sie zum Kaffee einzuladen und einen Kuchen nur für sie zu backen. 🙂

Als Vorlage habe ich Berry aus dem Film „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen II“ gewählt. Meine liebe Schwägerin Anna hat ihn vorgeschlagen und Berry ist so niedlich! Er ist eine lebende Erdbeere. Mir hat der erste Teil des Films sehr gut gefallen und den Zweiten will ich mir unbedingt noch angucken!

Der Kuchen ist ein „Red Velvet Cake„. Das Rezept stammt von Chefkoch.de:

  • 3 Eier
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 Zucker
  • Lebensmittelfarbe Rot
  • 300 ml Öl
  • 280 ml Buttermilch
  • 4 TL Backpulver
  • 1 EL Kakaopulver
  • 340 g Mehl

Für das Frosting habe ich eine Packung Frischkäse mit etwas Milch und einem Fertigpulver für eine Erdbeercreme gemischt. Das hat lecker geschmeckt, aber etwas im Frosting hat den Fondant angegriffen, so dass nach einer Nacht im Kühlschrank Flüssigkeit unten raus gelaufen ist…

Wie der Kuchen entstanden ist seht ihr wieder in einem Video. Bisher hatte ich leider noch keine Zeit für die deutschen Untertitel. Ich hoffe das Englisch ist gut zu verstehen und es gibt ja die Bilder dazu. Viel Spaß! 🙂

Obwohl der „Red Velvet Cake“ nicht rot geworden ist und nach dem Backen ein wenig zusammen gefallen ist, war er sehr lecker! Schön saftig und trotz Frosting und Fondant nicht zu süß. Und dabei sieht er so süß aus 😉 Martina hat sich sehr über den Kuchen gefreut und ein Kind hat sofort erkannt: es handelt  sich um eine Erdbeere! Juhu! Habt ihr Vorschläge für den nächsten Movie-Cake?! Ich freue mich über Eure Kommentare! Bis bald & liebe Grüße!

Mehr Back-Videos: Minion-Cupcakes, Sheriff-Stern aus „The Walking Dead“ und der Thor-Hammer

Fertig belegt und ab in den Ofen!
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Video: herbstlicher Flammkuchen mit Kürbis, Ziegenkäse, Feigen, Pinienkernen und Rucola

Habt ihr schon mal in einem Restaurant etwas richtig leckeres gegessen und Euch hinterher gedacht: „Eigentlich könnte ich das auch mal zu Hause ausprobieren.“?! Ich habe mir das gedacht! Vor etwas mehr als einem Jahr. Da sind wir umgezogen nach Darmstadt. Nach einem aufregenden Tag mit Wohnungsübergabe, Kisten ausladen, Streichen und einem Ausflug zu Ikea, zusammen mit meiner lieben Freundin Freya, hatten wir Hunger! Also ab ins 3klang. Das ist direkt um die Ecke und dort hatte ich schon einmal nach erfolgreicher Mietvertragsunterzeichung  sehr gut gegessen! Die Küche des Restaurants ist saisonal. Ich habe mir den herbstlichen Flammkuchen mit Kürbis, Feigen, Ziegenkäse, Pinienkernen und Rucola bestellt. Obwohl ich eigentlich keinen Rucola mag… Aber was soll ich sagen… es war ober mega lecker! Vielleicht eines der besten Dinge, die ich je in einem Restaurant gegessen habe! Gut, das lag bestimmt zum Teil an dem feinen Sekt zum Anstoßen und dem erfolgreichen Tag – aber der Flammkuchen war richtig gut! Und eigentlich…. gar nicht so schwer! Ein Jahr später musste ich immer noch an den Flammkuchen denken, daher habe ich mir die Zutaten besorgt und ihn nachgebacken!

Die Zutaten sind…

Für den Teig (ergibt zwei große Flammkuchen, das reicht bei uns für zwei Hungrige):

  • 200 g Mehl
  • 2 Esslöffel Öl
  • 125 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz

Das war’s auch schon! Einfach, oder?! Das wichtigste ist: den Teig schön dünn ausrollen, auch wenn er sich immer wieder zusammen ziehen will!

Für den Belag:

  • 1 Becher Crème fraîche
  • 50 ml Sahne
  • Hokkaidokürbis (den kann man mit Schale essen)
  • 3 Feigen
  • Ziegenkäserolle (z.B. von Sainte Maure)
  • Pinienkerne
  • Rucola
  • Salz und schwarzen Pfeffer

Und wie daraus nun ein leckerer Flammkuchen wird könnt ihr Euch in meinem Video angucken. Dort seht ihr auch ob er wirklich so gut geschmeckt hat wie im Restaurant… Viel Spaß!

So viel sei hier schriftlich festgehalten: der Flammkuchen kommt ohne den Rucola für 15 Minuten bei höchster Stufe und Ober- und Unterhitze in den Ofen.

Übrigens gehe ich weiterhin gern ins 3klang und versuche nicht alles zu Hause nach zu machen. Manchmal lasse ich mich gern und gut bekochen! Danke dafür 😉

Habt ihr schon mal etwas aus einem Restaurant „nachgekocht“? Ist es gelungen und so gut wie dort geworden oder sogar noch besser? Ich freue mich über Eure Kommentare! Bis bald & liebste Grüße, Franzi!

Varianten mit Zitrone und Rum-Orange.
Video

Rezept: Zwetschgenmarmelade

Es gibt noch mehr zu ernten, also auch noch mehr zum Einkochen. Das letzte Wochenende waren nämlich die Zwetschgen richtig reif! Daher sind wir wieder „ins Tal“ gefahren und haben geerntet. Dieses Mal hatten wir sogar tatkräftige Unterstützung von verwandten „Stadtkindern“ aus Hamburg 😉 Danke! Hier ein paar Bilder, damit ihr euch vorstellen könnt wie schön es oben in Freiamt ist (die Bilder sind alle mit dem Handy gemacht):

Wir haben insgesamt ca. 55 kg Zwetschgen geerntet. Jeder hat einen Teil mit nach Hause genommen. Das meiste ist bei der Oma in der Kühltruhe (sie hat nämlich noch eine richtig schön große Truhe). Ich habe etwa 5 kg mit nach Hause genommen. Einen Teil haben wir gegessen, weil Zwetschgen einfach lecker sind. Einen anderen Teil (den Großteil) habe ich eingekocht zu Marmelade. Dazu habe ich ein kleines Video gemacht:

Für die Zwetschgen-Marmelade braucht ihr:

  • 3- 4 saubere, mit heißem Wasser ausgespülte Einmachgläser: da meine Vorräte bereits voll sind mit Mirabellen-Marmelade, habe ich mir neue Gläser gekauft für je 1 € im euroshop
  • 1 kg reife Zwetschgen (entsteint)
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • etwas Zitronensäure oder -saft
  • etwas Zimt

Zuerst müssen die Zwetschgen entsteint werden. Dazu die Früchte seitlich einschneiden, öffnen und den Kern auslösen. Bei guten reifen Früchten sollte das ganz einfach gehen. Die wurmigen Früchte erkennt ihr daran, dass sie bereits ganz weich sind – am besten komplett wegschmeißen.

Nachdem alle Früchte entsteint sind kommen sie in den Thermomix und werden 10 sec bei Stufe 6 zerkleinert. Dann die restlichen Zutaten dazu geben und alles bei Stufe 4 10 sec mischen. Mit dem Spatel alles nach unten schieben. Wenn ihr in einem Topf kocht könnt ihr die Früchte bereits vorher pürieren, mit dem Zucker mischen und etwa eine Stunde ziehen lassen. Dann geht das Einkochen schneller. Im Thermomix braucht die Marmelade 17 Minuten bei 100° auf Stufe 2 1/2. Danach könnt ihr eine Gelierprobe machen um zu sehen ob die Marmelade fest wird. Außerdem könnt ihr den Geschmack testen 😉 Die Marmelade zügig in die Gläser einfüllen, den Deckel fest zudrehen und das Glas auf den Kopf stellen.

Nach 10 Minuten das Glas wieder umdrehen und unter einem sauberen Geschirrtuch abkühlen lassen.

Ich beschrifte meine Marmelade mit selbstbemalten und beschrifteten Etikettenaufklebern. Die Gläser, die ich verschenken möchte, bekommen einen kleinen Stoffhut. 😉 Dafür einfach den Stoff zuschneiden, mit einem Haushaltsgummi auf dem Glas fixieren, mit einem Band eurer Wahl eine Schleife um das Glas machen und das Gummi unter dem Band wegziehen.

Varianten:

1. Zwetschgenmarmelade mit einem Fläschchen Backaroma-Rum, zwei Fläschchen Backaroma-Orange dazu etwas Zimt: schmeckt fruchtig und gleichzeitig nach Winter/Weihnachten.

2. Zwetschgenmarmelade mit zwei Fläschchen Zitrone-Backaroma: fruchtig und frisch, ohne Zimt!

Mir schmeckt die Variante mit dem Orangen-Backaroma am besten 🙂 Viel Spaß beim ausprobieren!

HALT, da kommt noch was! Die Verlosung! Ich habe heute Morgen eine Gewinnerin gezogen und bereits per PN informiert. Herzlichen Glückwunsch! Danke, dass ihr mitgemacht habt und viel Erfolg für das nächste Mal!!! 🙂 Ich freue mich über Eure Kommentare und Likes! Bis bald und liebe Grüße!

Mehr Marmelade gibt es hier: Mirabellen-Marmelade

Es geht an die Details!
Video

Video: Minion-Cupcakes

Und hier kommt nun das versprochene Video! Einen Tag zu spät, weil das mit den Untertiteln doch etwas komplizierter war als gedacht…

Zuerst das Video von der lieben Rosanna Pansino:

Und hier mein Video:

Es ist natürlich lange nicht so professionell und mein Englisch ist wirklich eingerostet… Aber es hat viel Spaß gemacht das Video zu erstellen und ich habe sehr viel dabei gelernt! Das nächste Video wird davon profitieren 😉

Wie gefällt Euch das Video? Habt ihr Tipps für mich? Habt ihr auch schon Videos für Youtube gemacht? Ich freue mich über Eure Kommentare! Wenn ihr mögt könnt ihr auf Youtube meinen Kanal abonnieren, dann verpasst ihr kein Video 😉 Bis bald & liebste Grüße!

Hier geht es zur schriftlichen Back-Anleitung und vielen Bildern der Minion-Cupcakes: „Einfach Unverbesserliche“ Minion-Cupcakes

Noch mehr mit Fondant?! Sehr gern: Schokokuchen mit rosa Rollfondant-Herzchen

The-Walking-Dead-Kuchen

Thor-Kuchen

Die fertigen Minion-Cupcakes: jeder ein Original.

„Einfach Unverbesserliche“ Minion Cupcakes

Ich liebe den Film „Ich einfach unverbesserlich“ und die wahnsinnig süßen Minions. Wer keine Ahnung hat wovon ich rede… Guckst du hier:

Sind sie nicht niedlich?! Sie sind inzwischen die wahren Stars der Filme. 🙂 Dann gibt es noch einen weiteren Umstand der dazu geführt hat, dass ich Minion Cupcakes backen wollte: Nerdy Nummies. In „Nerdy Nummies“ auf Youtube backt Rosanna Pansino nerdige Kuchen und Cupcakes, die sie toll dekoriert. Ein Beispiel:

Mit ihr als Vorbild wollte ich mich an Fondant, Frosting/ Icing und damit Cupcakes wagen! 🙂 Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, war aber auch eine Menge Arbeit! Ich habe Fondant und Icing selbst hergestellt, da ich es in deutschen Läden nicht gefunden habe oder es mir zu teuer war. Mit dem Thermomix geht es ganz fix!

Ich habe mit dem Fondant angefangen. Das Rezept dafür habe ich von Chefkoch: Rollfondant ohne Eiweiß. Ich habe die komplette Menge gemacht, was für meine 12 Cupcakes viel zu viel war. Ich denke die Hälfte reicht aus. Den fertigen Fondant kann man leicht mit Lebensmittelfarbe färben.

Nach dem Fondant habe ich die Muffins gebacken, die die Grundlage für die Cupcakes bilden. Das Rezept für die Limomuffins ist ganz einfach: 3 Tassen Mehl, 2 Tassen Zucker, eine Tasse Öl, eine Tüte Backpulver, eine Tüte Vanillezucker, 4 Eier und eine Tasse Orangenlimo (z.B. Fanta). Alles zusammen in eine Schüssel geben und gut verrühren. Anschließend den Teig in Muffinförmchen (-ideale Farbe für die Förmchen: natürlich blau wie die Latzhosen der Minions-) füllen und bei 180° ca. 25 Minuten mit Ober- und Unterhitze backen. Nach dem Backen müssen die Muffins sehr gut auskühlen. Dann habe ich mit einem großen Messer die Spitze abgeschnitten und die Muffins oben gerade gemacht.

Zwischen den Muffin und das Fondant kommt Frosting oder Icing. Es ist eine Buttercreme die sehr gehaltvoll ist, aber super lecker schmeckt! Das Rezept gibt es hier: Vanille Frosting. Die Vanillepaste habe ich weg gelassen. Das Frosting wird mit einem Messer auf die Cupcakes gestrichen. Danach kommen sie für mindestens 10 Minuten in den Kühlschrank. Bevor das Frosting drauf kommt müssen die Muffins komplett ausgekühlt sein!

Nun kommt der schwierigste, aber auch lustigste Teil: das Dekorieren. Ich habe mir aus dem Internet Vorlagen ausgedruckt um die Gesichter möglichst gut hin zu bekommen. Der gelbe Fondant wird ausgerollt und über die Cupcakes gelegt. Mit einem Messer außen herum schneiden und den restlichen Fondant abnehmen. Mit Plätzchenausstecher, einem Deckel und einem Fingerhut habe ich die Augen und Brillen gebastelt. Besonderes Fingerspitzengefühl erfordern die kleinen Haare. Sie lassen sich mit einem feuchten Pinsel und Zahnstochern platzieren.

Trotz Unterstützung von meinem Mann waren wir den ganzen Abend beschäftigt. Es ist also viel Arbeit! Aber es hat Spaß gemacht und das Ergebnis ist super! Sie sehen übrigens nicht nur gut aus, sondern haben auch sehr lecker geschmeckt 🙂

Habt ihr auch schon mal eine Torte oder Cupcakes mit Fondant verziert? Was ist euer Lieblingsfilm? Ich freue mich über Eure Kommentare, jedes „Gefällt mir“ und Teilen 🙂 Bis bald!

P.S: Morgen gibt es auch ein Video, wie ich die Minion-Cupcakes gemacht habe! Es lohnt sich also wieder vorbei zu gucken 😉 Hier gibt es das Minion-Cupcakes-Video

Noch mehr mit Fondant?! Sehr gern: Schokokuchen mit rosa Rollfondant-Herzchen und Video: Sheriffstern-Kuchen aus der Serie “The Walking Dead” Inzwischen gibt es auch noch mehr Minions! Hier geht es zu meinem Minion Kuchen.

Angrillen auf dem Balkon

Ja, noch ist es warm. 🙂 Und das musste ich genießen! Und wie machen das die Deutschen am liebsten? Mit Grillen! Zum ersten Mal auf dem „eigenen“ Balkon und bei Sonnenschein. 🙂 Erst später als wir das Feuer (Holzkohlegrill) angemacht hatten dachten wir darüber nach, ob das eigentlich erlaubt ist… Im Mietvertrag steht dazu nichts. Was ich sonst darüber gelesen habe, ist es wohl erlaubt, allerdings nicht so oft und in Absprache mit den Nachbarn. Zum Glück haben sich unsere Nachbarn nicht beschwert und wir hatten einen tollen Abend! 🙂

Zum Fleisch gab es selbstgemachte Kräuterbutter mit selbstgebackenem Baguette, Gurkensalat und Bulgursalat. Bulgursalat ist eine leckere Alternative zu den Klassikern Kartoffel- und Nudelsalat. 🙂 Dabei ist er auch noch einfach zuzubereiten! Den Bulgur in ca. der zweifachen Menge heißer Gemüsebrühe einweichen. Währenddessen in einer Pfanne mit Rapsöl eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen andünsten. Dazu (TK-) Spinat geben und ebenfalls anbraten. Den Spinat gleich mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn der Bulgur fertig gequollen ist die Spinat-Zwiebel-Knoblauch dazu geben. Zusätzlich noch getrocknete und eingelegte Tomaten klein schneiden und in den Salat geben. Gern auch etwas vom Öl der Tomaten in den Salat geben. Den kompletten Salat noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig! Zum Nachtisch gab es Tarte Tatin aus dem Café in dem ich arbeite. 🙂 Selbstgebacken von meiner lieben Chefin. Auch nach zwei Tagen schmeckte der noch sehr lecker!

Wie gefallen Euch übrigens unsere Balkonmöbel und die „Holzbodenfliesen“? Dafür musste kein Tropenbaum gefällt werden, da es nur Holzoptik ist. Das ist mir bei den Recherchen zu den Möbeln wichtig geworden. Es fehlen noch ein paar nette Kleinigkeiten z.B. Sitzkissen und Pflanzen. 🙂 Aber noch ist ja erst Frühling (auch wenn die Temperaturen etwas anderes vermuten lassen), also habe ich noch Zeit.

Was kommt bei Euch auf den Grill bzw. was gibt es dazu? Hattet ihr schon mal Ärger wegen dem Grillen auf dem Balkon? Ich freue mich über Eure Kommentare! Bis bald! 🙂