alte Gläser werden zu schönen Vasen für Tulpen

Nachgebastelt: DIY Vasen aus alten Gläsern

Sonne, warm, Frühling – und ich sitze drinnen an meinem Schreibtisch… Nur noch 20 Tage, dann muss ich meine Bachelorarbeit abgeben. Aber ich habe eine sehr einfache Methode gefunden, um den Frühling in die Wohnung zu holen: mit Vasen aus alten Gläsern und vielen bunten Tulpen! 🙂

Einmachgläser mit Tulpen DIYEine Freundin hat ein Gestell mit sechs kleinen Vasen drum herum und das hat mir beim Oster-Frühstück (dieses und letztes Jahr… ^^) so gut gefallen, dass ich es jetzt endlich nachgebastelt habe. Es ist ganz einfach, aber macht was her und mir richtig gute Laune!

Für das DIY braucht ihr:

  • sechs kleine Einmachgläser ohne Deckel (zum Beispiel alte Marmeladen- oder Senfgläser)
  • (optional) ein weiteres Glas für die Mitte (mein kleine Vase in der Mitte war Teil eines Raumduftsets, in das man solche Stäbchen rein steckt)
  • ein schönes Band, zum Beispiel aus Leinen (mein Band ist von  nanu-nana)
  • zwei Sträuße Tulpen in euren Lieblingsfarben (meine kennt ihr ja bereits… ^^)
Eine rustikales Band aus Leinen gibt der Kombination das gewisse Etwas.

Ein rustikales Band aus Leinen gibt der Kombination das gewisse Etwas.

Einfach die Gläser gut ausspülen und mit Wasser füllen. Anschließend die Tulpen etwas kürzen und oben den Stiel unter der Blüte leicht einritzen – dann blühen sie nicht so schnell so stark auf. Die Tulpen bunt gemischt auf die Gläser verteilen. Die Gläser zu einem Kreis zusammen stellen und das Band drum herum binden. Fertig! 🙂 Wichtig: das Nachfüllen der Gläser nicht vergessen, denn Tulpen brauchen viel Wasser.

Dieses kleine DIY ist super einfach und macht trotzdem etwas her. 🙂 So was finde ich klasse! Und jedes Mal, wenn ich die Blumen angucke, freue ich mich und bekomme gute Laune und neue Motivation. Jetzt heißt es Endspurt für meine Bachelorarbeit. Ich hoffe, dass ich danach wieder regelmäßiger zum Basteln, Backen und Schreiben kommen. 😉 Wie holt ihr euch den Frühling ins Haus? Bis bald, liebe Grüße, Franzi

Mini-Calzone und Chili-Hackbällchen

Picknick mit Mini-Calzone und Chili-Hackbällchen

„Einen schönen Frühlingsanfang!“ Diesen freundlichen Wunsch einer Spaziergängerin habe ich bisher noch nicht gehört, aber ich habe sofort begeistert geantwortet: „Ja, vielen Dank, Ihnen auch.“ Denn, was war das für ein wunderschöner Frühlingsanfang gestern?! 🙂 Da ich noch Semesterferien habe, konnte ich den ganzen Tag für eine sehr schöne Wanderung mit einer Freundin und meinem Mann, der spontan frei genommen hat, nutzen. Bei dieser Gelegenheit wollte ich endlich unseren Picknick-Rucksack richtig einweihen. Für das Picknick habe ich, neben Obst und Gemüse, zwei leckere neue Rezepte probiert und war von beiden begeistert, daher möchte ich die Rezepte hier mit Euch teilen. Beide Rezepte sind aus dem Buch „Grillen & Picknick“ von GU, ich habe sie leicht abgewandelt.

Picknick im Grünen1. Zutaten für Chili-Hackbällchen:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Brötchen vom Vortag
  • 2 grüne Chilischoten
  • eine halbe Zwiebel
  • 2 EL Paprikapulver, scharf
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 Eier
  • 2 TL Salz
  • 4 EL gemahlene Mandeln

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben. Das Brötchen kurz in Wasser einweichen, gut ausdrücken, zerpflücken und zum Hackfleisch geben. Die Chilis waschen, entkernen und ganz klein würfeln und zum Hack geben. Die Zwiebel schälen und auch sehr fein würfeln und zusammen mit den anderen Zutaten zum Hack geben. Nun alles zusammen zu einem gut formbaren Teig verarbeiten. Aus der Fleischmasse ca. 16 Fleischbällchen formen und diese auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech legen und etwas flach drücken. Diese Fleischbällchen bei 175° 30 Minuten bei Ober- und Unterhitze backen.

2. Zutaten für 9 Mini-Calzone

  • 250 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 130 ml lauwarmes Wasser
  • 9 getrocknete Tomaten
  • 9 Scheiben dünne Salami
  • 1 Kugel Mozzarella
  • 9 Basilikumblätter
  • grob geraspelter Parmesan
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Aus Mehl, Hefe, Salz, Olivenöl und Wasser einen Hefeteig herstellen. Diesen sehr gut und kräftig kneten. Den Teig 15 Minuten gehen lassen. Wäh­rend­des­sen die getrockneten Tomaten abtropfen lassen (das Öl auffangen) und den Mozzarella in 9 Scheiben schneiden.

Den Teig erneut kneten, dann dünn ausrollen und mit einem Glas oder Ausstecher 9 Kreise mit einem Durchmesser von ca. 10 cm ausstechen. Die Teigkreise mit einer getrockneten Tomate, einer Scheibe Salami und einer Scheibe Mozzarella belegen, etwas gehobelten Parmesan darauf geben, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss ein Basilikumblatt oben drauf legen. Die inneren Ränder der Teigtasche anfeuchten und dann den Kreis zu einem Halbkreis zusammen klappen. Die Ränder mit einer Gabel zusammen drücken. Zum Schluss alle Mini-Calzone mit dem Tomatenöl bestreichen und 20 Minuten (wenn der Ofen schon warm ist, zum Beispiel von den Fleischbällchen, reichen 15 Minuten) bei 240° Grad Ober- und Unterhitze backen.

Aus den Teigresten (zwischen den Kreisen bleibt ja etwas übrig) habe ich einfach Sesamsticks gemacht. Dafür den Teig verzwirbeln, mit Tomatenöl oder Olivenöl bestreichen und Sesam oder grobes Salz darauf geben. Die Sticks brauchen im warmen Ofen ca. 10 Minuten bei 200°.

Die beiden Picknick-Snacks waren sehr lecker und schnell gemacht. Die Calzone schmecken bestimmt auch gut vegetarisch mit einer weiteren Scheibe getrockneter Tomaten oder Valami.

Bereits nach den ersten (knapp) 2 Stunden Gehzeit hatten wir richtig Hunger und haben eine sehr schöne Picknickwiese mit einem tollen Blick ins Lautertal gefunden und uns dort zum picknicken nieder gelassen. Das war sooooo schön!!! 🙂

Hihi, jetzt habe ich Euch bestimmt richtig Lust gemacht auf Wandern und Picknick und die gute Nachricht ist: Der Frühling hat gerade erst angefangen! Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, viele Grüße von der Franzi. 🙂

Vor dem Bohren muss die Holzoberfläche glatt und eben sein.

DIY: Vase aus Holz mit Reagenzglas

Hier kommt der erste Frühlingsbote: Eine selbstgebaute Vase aus Holz mit einer bunten Tulpe! Die Tulpe steckt in einem Reagenzglas, darin war ursprünglich eine Vanilleschote verpackt – Upcycling statt wegschmeißen 😉

Für die Vase braucht Ihr:

  • einen Ast; gut getrocknet, mein Ast stammt von einem Pfirsichbaum
  • ein Reagenzglas; in meinem Glas war ursprünglich eine Vanilleschote verpackt
  • Akkubohrschrauber mit Bohrer und Forstnerbohrer; die Größe des Bohrers hängt vom Durchmesser des Reagenzglases ab
  • eine Japansäge

Und so funktioniert es:

Den Ast oben und unten absägen: Dabei müsst Ihr darauf achten, dass die Schnitte glatt und die Flächen eben sind. Danach mit dem Bohrer ein Loch in  der Mitte des Asts vorbohren, am besten so tief wie möglich. Anschließend mit dem Forstnerbohrer das Loch mit dem richtigen Durchmesser verbreitern. Dabei können der Bohrer und das Holz heiß werden, dann könnt Ihr eine kurze Pause einlegen. Zum Schluss einfach das Reagenzglas in das Loch stecken und fertig ist die Vase. Zum Füllen der Vase mit Wasser und Blume habe ich das Glas wieder aus dem Holz genommen. Es passt nur wenig Wasser hinein und es soll nichts davon auf das Holz tropfen.

Die rot-gelben Tulpen sind meine Lieblingstulpen. 🙂 Allerdings ist die Vase mit einer Tulpe drin recht hoch. Daher eignet sie sich vielleicht besser für kurze Blumen. Das werde ich mal Testen. Aber ansonsten finde ich, dass die Vase hübsch geworden ist. 🙂 Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende – ich hoffe bei Euch regnet es nicht so! Bis bald und viele Grüße, Franzi.

Herz eingeritzt in einen Baum Eiche

Kleine Fundstücke

Jetzt habe ich aber schon lange nichts mehr geschrieben… Daher heute gleich mehrere kleine Fundstücke aus meinem Alltag der letzten Wochen. Ich arbeite auch wieder an einem größeren DIY-Projekt, allerdings darf das noch nicht veröffentlicht werden 😉
Die Qualität der Bilder ist leider nicht so gut, da es Handybilder sind (und mein Handy ist min. 6 Jahre alt).

Natur in der Stadt

Diese fleischfressenden Kronkorken habe ich auf einem Spaziergang an einem Haus im Martinsviertel in Darmstadt entdeckt. Wirklich toll gemacht! 🙂 Auf dem weiteren Weg sind wir an einem Urban Gardening Projekt vorbei gekommen. Was ist Urban Gardening? Es sind Projekte, meist in größeren Städten (aber offensichtlich ist der Trend auch schon in einer kleinen Großstadt wie Darmstadt angekommen), um die Stadt grüner zu machen. Dabei werden Beete von der Stadt oder Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Dort kann jeder etwas pflanzen, gießen oder später auch ernten. Ich habe ein weiteres Projekt in Freiburg vor dem Stadttheater gesehen. Es geht darum die Flächen sinnvoll zu nutzen, eine gemeinsame Aufgabe zu haben und zu lernen, wie Gemüse und Obst wächst und wie es zu pflegen und zu hegen ist. Wenn man weiß wie lange eine Pflanze zum Wachsen braucht und wie viel Pflege sie braucht, dann lernen wir den Wert von wirklich frischem Obst und Gemüse einzuschätzen. Ich halte Euch auf dem Laufenden ob auch etwas gewachsen ist. 🙂

Ein Ausflug in den Wald

Viele beschweren sich zurzeit über das Wetter… aber es gab auch schon schöne Tage dieses Jahr! Und ich hatte das Glück, dass ich sie nutzen konnte. Zum Beispiel habe ich mit meinem Mann eine Radtour gemacht. Wir sind immer noch dabei unsere neue Heimat zu erkunden. Wir sind durch den Wald gefahren und haben dabei diese gigantische Eiche entdeckt. Auf dem Schild steht, sie wurde am 28. Mai 1846 geweiht. Vermutlich war sie damals schon ein großer Baum. Das bedeutet diese Eiche ist schon über 167 Jahre alt! Wow! Das schöne Herz befindet sich auf der Rückseite des Baumes. Ach und das in der Mitte bin ich, als Größenvergleich 😉

Kunst mit Blumen

Blumen genäht KunstIn das letzte Bild, bzw. die letzten Bilder, habe ich mich verliebt. Es sind Bilder der Künstlerin Dina Rautenberg. Sie näht alle Ihre Bilder mit einer Nähmaschine und stellt einen Teil Ihrer Arbeiten im Cafè Bleu aus. Dort arbeite ich und habe die Bilder entdeckt, bisher habe ich mir allerdings nur die Postkarten (gibt’s auch im Café zu kaufen) geleistet. Aber die Bilder sind wunderschön! Dadurch, dass sie genäht sind, sind sie dreidimensional und die satten Farben machen Lust auf den Frühling bzw. Sommer. Und der kommt sicher auch bald. Bis dahin alles Gute für Euch und liebe Grüße!

Welche kleinen Begegnungen im Alltag bringen Euch zum Lächeln? 🙂

Angrillen auf dem Balkon

Ja, noch ist es warm. 🙂 Und das musste ich genießen! Und wie machen das die Deutschen am liebsten? Mit Grillen! Zum ersten Mal auf dem „eigenen“ Balkon und bei Sonnenschein. 🙂 Erst später als wir das Feuer (Holzkohlegrill) angemacht hatten dachten wir darüber nach, ob das eigentlich erlaubt ist… Im Mietvertrag steht dazu nichts. Was ich sonst darüber gelesen habe, ist es wohl erlaubt, allerdings nicht so oft und in Absprache mit den Nachbarn. Zum Glück haben sich unsere Nachbarn nicht beschwert und wir hatten einen tollen Abend! 🙂

Zum Fleisch gab es selbstgemachte Kräuterbutter mit selbstgebackenem Baguette, Gurkensalat und Bulgursalat. Bulgursalat ist eine leckere Alternative zu den Klassikern Kartoffel- und Nudelsalat. 🙂 Dabei ist er auch noch einfach zuzubereiten! Den Bulgur in ca. der zweifachen Menge heißer Gemüsebrühe einweichen. Währenddessen in einer Pfanne mit Rapsöl eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen andünsten. Dazu (TK-) Spinat geben und ebenfalls anbraten. Den Spinat gleich mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn der Bulgur fertig gequollen ist die Spinat-Zwiebel-Knoblauch dazu geben. Zusätzlich noch getrocknete und eingelegte Tomaten klein schneiden und in den Salat geben. Gern auch etwas vom Öl der Tomaten in den Salat geben. Den kompletten Salat noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig! Zum Nachtisch gab es Tarte Tatin aus dem Café in dem ich arbeite. 🙂 Selbstgebacken von meiner lieben Chefin. Auch nach zwei Tagen schmeckte der noch sehr lecker!

Wie gefallen Euch übrigens unsere Balkonmöbel und die „Holzbodenfliesen“? Dafür musste kein Tropenbaum gefällt werden, da es nur Holzoptik ist. Das ist mir bei den Recherchen zu den Möbeln wichtig geworden. Es fehlen noch ein paar nette Kleinigkeiten z.B. Sitzkissen und Pflanzen. 🙂 Aber noch ist ja erst Frühling (auch wenn die Temperaturen etwas anderes vermuten lassen), also habe ich noch Zeit.

Was kommt bei Euch auf den Grill bzw. was gibt es dazu? Hattet ihr schon mal Ärger wegen dem Grillen auf dem Balkon? Ich freue mich über Eure Kommentare! Bis bald! 🙂

Grüße: nachträglich zu Ostern und vorträglich zum Frühling

Grüße: nachträglich zu Ostern und vorträglich zum Frühling

Da bin ich wieder. 🙂 Und dieses Mal mit vielen bunten Bildern und wenig Text. Eigentlich sind es nur kurze Grüße an Euch. Ich hatte ein wirklich schönes Osterwochenende in meiner alten Heimat. 🙂 Jetzt bin ich gut erholt und freue mich, dass das Studium wieder los geht.

Bevor wir gefahren sind habe ich unsere Ostergeschenke schön verpackt. Die Farben von Geschenkpapier, Kerzen und Blumen machen Lust auf den Frühling. Im Süden haben wir Ostereier gefärbt. Dafür hatten wir Kaltfarben und braune und weiße Eier. Daher hat fast jedes Ei eine andere Farbe bekommen. 😉 Mein lieber Mann hatte sogar den Ehrgeiz ein dreifarbiges Ei zu kreieren. Neben den gefärbten Hühnereiern gab es natürlich auch Schokoladeneier und etwas Gesundes. Zum Beispiel die riesige Schüssel Obstsalat. Als wir wieder nach Hause gekommen sind hat vor unserer Haustür auch ein kleiner Ostergruß auf uns gewartet! (Haben wir nicht eine tolle Nachbarin?! 🙂 )

So das war mein kleiner Osterwochenende-Rückblick. Ich hoffe ihr hattet auch schöne Tage! 🙂 Die bunten Bilder sollen Euch Lust auf den Frühling machen. Er kommt sicher bald!