lila Christbaumkugel-Ohrringe

Last minute DIY-Geschenk: Christbaumkugel-Ohrringe

Ihr Lieben, Weihnachten kann kommen! Ich hatte heute einen sehr schönen Morgen: Ich war mit meiner Schwester beim Frisör und anschließend bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel bummeln im kleinen Innenstädtchen. Das war wirklich toll und sehr entspannt. 🙂 Und falls ihr noch ein kleines selbst gebasteltes Weihnachtsgeschenk braucht empfehle ich euch meine last minute DIY Christbaumkugel-Ohrringe.

DIY Christbaumkugel-OhrringeDafür braucht ihr:

  • kleine Christbaumkugeln in der Lieblingsfarbe der Beschenkten 😉 (Ich habe meine Kugeln bereits Anfang des Jahres von Lydia geschenkt bekommen – über die facebook-Gruppe Free your stuff Darmstadt 🙂 DANKE!)
  • Ohrhänger (jeweils passend in Silber oder Gold)

lila Christbaumkugel-OhrringeSo wird’s gemacht:

Oben die Ösen zusammen drücken und die Halterung aus der Kugel raus nehmen. Anschließend den Hänger in die Halterung der Christbaumkugel einhängen und die Halterung zurück in die Kugel stecken. Fertig! 🙂

Christbaumkugel-Ohrhänger selbst gebasteltMit diesem flotten last minute DIY-Geschenk könnt ihr euch schnell wieder entspannen und erholen!
Ich wünsche euch frohe und besinnliche Weihnachten. 🙂 Liebe Grüße, Franzi!

Plätzchen sehr lecker und schnell

Super leckere last minute Plätzchen oder auch: Death by chocolate

Yeah, die ersten Schneeflocken sind gefallen, die ersten Geschenke gekauft und die ersten Plätzchen gebacken! Okay, acht Tage vor Weihnachten ist das echt keine große Leistung… Naja für mich gerade doch irgendwie. 🙂 In den letzten Tagen war einiges los und daher habe ich es sehr genossen am Sonntag, ganz in Ruhe, mit einer Freundin Plätzchen zu backen. ❤

Plätzchen sehr lecker und schnellDie Rezepte stammen von chefkoch.de und aus einer Zeitschrift. Wir haben gebacken:

  1. Schoko-Ecken
    Zutaten: 250 g gemahlene Mandeln, 160 g Kakaopulver, 100 g Mehl, 2 TL Lebkuchengewürz, 500 g Butter, 500 g Zucker, etwas Salz, 6 Eier und 200 g dunkle Kuvertüre.
  2. Schoko-Walnuss-Knöpfe
    Zutaten: 400 g gemahlene Walnüsse (macht der Thermomix ganz fix), 180 g Zucker, 200 g geschmolzene dunkle Schokolade, 4 Eiweiß, 4 TL Orangenlikör und Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse zum Dekorieren.
  3. Grenobler Walnussbissen
    Zutaten: 300 g Mehl, 100 g Speisestärke, etwas Salz, 1 Msp. Kardamom, 200 g Zucker, 165 g gemahlene Walnüsse, 200 g Butter, 2 EL Rum, 1 Ei, Aprikosen-Marmelade, 250 g Puderzucker und halbierte Walnüsse zum Dekorieren.

Wie ihr vielleicht merkt, sind die Rezepte sehr walnuss-lastig – wir haben im Herbst Walnüsse gesammelt und getrocknet und meine liebe Schwieger-Oma hat uns 1 kg pure Nüsse geschenkt. Die hatte sie alle vorher gemeinsam mit Schwiegermutter und Schwager geknackt und sortiert. ❤ Danke!!! Wir haben einige Nüsse einfach so gegessen, aber ich wollte auch sehr gern davon etwas backen.

Die ersten beiden Rezepte gehen ganz fix und sind beide sehr nussig und schokoladig. Das dritte Rezept ist etwas aufwendiger, aber auch sehr lecker, daher lohnt sich der Aufwand 😉

Zubereitung Schoko-Ecken: Zuerst die trockenen Zutaten mischen (Mandeln, Kakao, Mehl und Lebkuchengewürz) und anschließend die feuchten Zutaten schön lange zusammen schaumig rühren (Butter, Zucker, Salz und Eier). Da von den Schoko-Walnuss-Knöpfen noch vier Eigelbe übrig waren, habe ich statt sechs Eiern vier Eigelb und vier „ganze“ Eier verwendet. Hat auch super funktioniert. Zum Schluss die trockenen und die feuchten Zutaten gut zusammen mischen. Den Teig auf ein gefettetes Backblech (40 x 30 cm) streichen und bei 180° Ober- und Unterhitze 25 Minuten backen. Nach dem Backen den riesigen Brownie vollständig abkühlen lassen (einfach ein Stündchen raus stellen) und anschließend in Dreiecke schneiden. Am besten schneidet ihr zuerst Rechtecke, die ihr dann noch mal diagonal teilt. Die Stücke auf ein Backpapier legen, schön nah zusammen. Die Kuvertüre schmelzen und mit einem Löffel und der flüssigen Kuvertüre die Schoko-Ecken „streifig“ verzieren. Fertig! So einfach und so lecker. Nach drei Tagen schmecken sie aktuell noch besser und sind immer noch super saftig. Die Schoko-Ecken schmecken eigentlich wie Lebkuchen-Brownies – Yammi 🙂

Schoko-Ecken mit viel SchokoladeZubereitung Schoko-Walnuss-Knöpfe: Alle Zutaten, außer die Nüsse zur Deko, zu einem Teig vermischen und daraus kleine Kugeln formen. Der Teig ist recht klebrig, daher hat das Formen mit den Händen besser geklappt als mit zwei Löffeln. Anschließend in die Kugeln je eine Deko-Nuss rein drücken und die Knöpfe bei 150° Umluft 15 Minuten backen. Gut abkühlen lassen und dann direkt aufessen oder in einer Plätzchen-Dose aufbewahren. Die Schoko-Walnuss-Knöpfe sind sehr nussig, schokoladig und auch schön saftig. 🙂

Schoko-Walnuss-Knöpfe - super schnell!Zubereitung Grenobler Walnussbissen: Aus Mehl, Stärke, Salz, Kardamon, Zucker, Butter, Walnüssen, Rum und Ei einen Mürbeteig herstellen. Den Teig 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. (In der Zeit lassen sich zum Beispiel die Schoko-Walnuss-Knöpfe zubereiten.) Nach der Ruhezeit den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen. Wir haben uns für Stern und Mond entschieden, natürlich ist auch jede andere Form möglich. Der Teig ist nicht ganz einfach auszurollen, da er durch die vielen Nüsse recht brüchig ist. Aber mit etwas Geduld und genug Mehl klappt es 😉 Die Plätzchen 9 Minuten bei 180° Ober- und Unterhitze backen und anschließend komplett abkühlen lassen. Jeweils zwei Plätzchen mit Marmelade zusammen kleben. Zum Schluss aus dem Puderzucker und Wasser eine Zuckerglasur anrühren. Jeweils einen Klecks davon auf den Keks geben und mit einer Walnuss dekorieren. Die Grenobler Walnussbissen sind sehr nussig und süß. 🙂

Grenobler WalnussbissenIch weiß nicht genau, ob ich vor Weihnachten noch mal schreibe, daher wünsche ich euch jetzt schon mal schöne Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr! Bis bald, liebe Grüße Franzi P.S: Ich muss euch noch etwas gestehen: während ich diesen Beitrag geschrieben habe, habe ich meine Models aufgegessen! 😮 … 😉

Hier findet ihr weitere Plätzchenrezepte.

Christmas Cupcakes
Video

Video: Christmas Cupcakes

Meine Lieben, heute mache ich es sehr kurz: ich wünsche Euch frohe und besinnliche Weihnachten!!! 🙂

Gaaaaanz weihnachtlich sind auch meine Marzipan-Mandel-Apfel-Muffins geworden. Das Rezept für die Muffins:

  • 1 kleiner Apfel
  • 50 g Mandeln
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 120 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 120 g Butter
  • 6 EL Milch
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Marzipanrohmasse

Wie daraus köstliche Muffins werden und meine weihnachtliche Deko seht ihr im Video:

Sind sie nicht hübsch?! 🙂 Die Figuren mit Fondant zu formen hat mich an meine Kindheit erinnert: Kneten! 🙂 Ich glaube meine Mutti fand Kneten nicht so gut, weil mein Bruder und ich die Knete überall hin verteilt haben… Die Fondantkneterei aber macht Spaß und hinterher kann man einfach alles aufessen! 🙂 Ich wünsche Euch schöne Feiertage, bis bald und liebe Grüße!!! 🙂

Die Geschenkanhänger sind mit den Namen der Beschenkten beschriftet.

DIY: Geschenkanhänger aus Holz

Nicht mal mehr eine Woche und dann ist schon Weihnachten! Bei den meisten sind diese Tage sehr voll. Ich habe auch noch einiges zu erledigen. Leider habe ich es nicht geschafft Weihnachtsgeschenke selbst zu basteln. Aber wenigstens eine Kleinigkeit soll meinen Geschenken eine persönliche Note verleihen. Daher habe ich Geschenkanhänger aus Sperrholz gebastelt. Sie können auch als Weihnachtsbaumschmuck benutzt werden.

Material und Werkzeug

Material und Werkzeug

Für dieses Projekt braucht ihr:

  • Plätzchenausstecher
  • Bleistift
  • Pappel-Sperrholz
  • Laubsäge
  • Lack-Lasur
  • Pinsel
  • Brandmalkolben
  • Akkubohrschrauber
  • Geschenkband

Und so funktioniert es:

Die Plätzchenausstecher (zum Beispiel: Herz, Tannenbaum, Mond, Glocke, ein Stiefel oder ein Kreis) auf das Holz legen und mit dem Bleistift drum herum zeichnen. Dann kommt der schwierigste Teil: die Formen mit der Laubsäge aussägen. Dazu zwei Tipps:

  1. Das Brett muss fixiert sein, am besten mit einer Schraubzwinge.
  2. Langsam sägen, dann bekommt Ihr schöne Kanten. Die ersten Anhänger habe ich zu schnell gemacht… 😉

Anschließend das Holzstück mit etwas Schleifpapier glatt schleifen.

Dann geht es mit dem Brandmalkolben ans Dekorieren. Ich habe einfach die Namen der Beschenkten eingebrannt. Vorstellbar wäre auch „Frohe Weihnachten“ oder „Von Franzi“. Je nachdem wie schön das Holz ist, könnten beide Seiten beschrieben werden. Den Anhänger nun auf ein dickes Stück Holz legen und mit dem Akkubohrschrauber ein Loch bohren. Die Lochgröße hängt vom Band ab, das Ihr später verwenden wollt. Ich habe einen 6er-Bohrer benutzt.

Zum Schluss könnt Ihr die Anhänger noch lasieren. Ich habe dafür eine Lack-Lasur in kastanienbraun benutzt. Wenn ihr zu viel Farbe aufgetragen habt könnt ihr mit einem Stück Küchenrolle die Farbe wieder abwischen. Ich habe versucht eine Holzstruktur aufzumalen. Noch bin ich nicht mit allen Anhängern fertig, aber ich wollte die Anleitung schon mal veröffentlichen, damit Ihr noch Zeit habt Anhänger zu basteln. 😉

Habt Ihr dieses Jahr Geschenke selbst gemacht? Benutzt Ihr auch Geschenkanhänger? Schon alle Geschenke zusammen? 😉 Ich freue mich sehr auf Weihnachten, auf meine Freunde und Familie und ich bin sehr gespannt wie meine Geschenke ankommen. 🙂 Bis bald!

Weitere Projekte mit dem Brandmalkolben: DIY: kreativer Bastel-Adventskalender und DIY: Türschild aus Treibholz

Viele kleine Kugeln... :)

DIY: schnelle Adventsrinde

Ja, ihr habt richtig gelesen: Adventsrinde. Bereits an meinem letzten Beitrag konntet ihr vielleicht erkennen, dass ich dieses Jahr mit den Weihnachtsvorbereitungen etwas hinterher bin. Zum Beispiel hatte ich bis gestern keinen Adventskranz. Gut, den habe ich streng genommen immer noch nicht. Dafür habe ich nun eine Adventsrinde!

Für dieses Projekt braucht ihr:

  • ein Stück Baumrinde
  • 4 große Teelichter, z.B. von dm
  • ein bisschen Schmuck, z.B. Kugeln oder Nüsse und kleine Äpfel

Die Rinde stammt aus dem Wald und ist von einem umgestürzten Baum, der brauchte die Rinde nicht mehr ;). Ihr könnt sie mit einem Messer vom Holz lösen. Bitte keine Rinde von „normalen“, intakten Bäumen absäbeln. Die Rinde solltet ihr zuerst an der Heizung trocknen, sonst fängt sie an zu schimmeln. Anschließend könnt ihr sie mit einer Gartenschere in Form bringen. Zum Schluss noch die Teelichter drauf stellen und nach Lust und Laune dekorieren: fertig! 🙂

Das ging doch fix, oder? Eben ein Last-Minute Advents-Kranz bzw. -Rinde 🙂 So sieht das Ganze übrigens aus, wenn eine Kerze brennt:

Wie gefällt Euch die Adventsrinde? Habt ihr dieses Jahr einen Adventskranz? Auch  etwas selbst Gebasteltes? Bis bald und liebe Grüße!

P.S.: Einen schönen Nikolausi Euch allen! 🙂

Adventskalender: Schokolade und Basteln!

DIY: kreativer Bastel-Adventskalender

Noch zwei Tage und dann ist schon der 1. Advent! Und dieses Jahr fällt der sogar auf den 1. Dezember 🙂 Und da… darf man das erste Türchen öffnen – wenn man einen Adventskalender hat. Ich finde diesen Brauch wirklich schön! Ein geliebter Mensch hat jeden Tag eine kleine Freude. 🙂 Dieses Jahr wollte ich das erste Mal selbst einen Adventskalender basteln, für meinen lieben Mann. Ist mir leider sehr spät in den Sinn gekommen, daher ist dieses Projekt eine Art „last-minute“-Adventskalender. Ich habe hauptsächlich Material verwendet, das ich schon zu Hause hatte. 🙂

Für dieses Projekt braucht ihr:

  • 24 kleine Wäscheklammern (die habe ich in meiner Dekokiste gefunden – früher habe ich damit Postkarten aufgehängt)
  • 12 Briefumschläge
  • 12 einzeln verpackte Süßigkeiten, z.B. Schokolade
  • viele schöne Fotos, die könnt ihr z.B. bei dm ausdrucken im Format 10 x 15 cm
  • einen Bastelkalender
  • 3 kleine Nägel
  • Geschenkband
  • einen Brandmalkolben (mein neues Lieblingsspielzeug 😉 )
  • einen Hammer

Und so funktioniert es:

Zuerst sind die Wäscheklammern dran. Sie werden mit dem Brandmalkolben mit den Zahlen von 1-24 „beschriftet“. Tipps zum Umgang mit dem Brandmalkolben findet ihr in meinem Beitrag „DIY: Türschild aus Treibholz„. Die Wäscheklammern könnt ihr zusätzlich noch etwas dekorieren. Ich habe kleine Muster drauf gemalt und drei besondere Tage gekennzeichnet 😉

Das Aufhängen des Kalenders war das Schwierigste am ganzen Projekt. Ich habe zuerst mehrfach versucht mit Reißzwecken das Geschenkband an der Wand zu befestigen und dann mit den Wäscheklammern die Umschläge und die Schokolade aufzuhängen, aber die Reißzwecken sind immer wieder aus der Wand gebrochen. Zum Schluss habe ich drei kleine Nägel genommen. Ich habe grob abgeschätzt wie viel Band ich brauche und je einen Nagel am Ende festgeknotet. Dann habe ich die Nägel in die Wand gehämmert – so dass das Band recht straff war. Anschließend könnt ihr mit den Wäscheklammern die kleinen Geschenke aufhängen. Um das Ganze zu sichern habe ich zum Schluss noch einen Nagel in der Mitte plaziert und das Band darüber gelegt.

Das Besondere an meinem Kalender ist, dass abwechselnd Schokolade oder ein Briefumschlag mit Fotos an den Klammern hängt. Die Fotos gehören jeweils zu einem Monat (ideal wäre es, wenn das auch der Monat ist, in dem die Bilder entstanden sind, ich hatte nicht in jedem Monat gute Bilder, daher hat das bei mir nicht geklappt). Den Bastelkalender hat mein Mann gestern geschenkt bekommen. Nun können wir in der Adventszeit nach und nach gemeinsam den Kalender mit den Fotos und kleinen Sprüchen und Erinnerungen gestalten. 🙂 Das ist eine schöne Beschäftigung, weil wir gern basteln und wir können uns an die tollen Erlebnisse des letzten Jahres erinnern. Die Reihenfolge der Umschläge habe ich zufällig gewählt: so habe ich auch eine kleine Überraschung und er muss raten zu welchem Monat die Bilder gehören 😉

Ich freue mich auf den fertigen Kalender und auf die Vorweihnachtszeit 🙂 Welche Projekte stehen bei Euch im Dezember für Weihnachten an? Findet Ihr man kann auch als Erwachsener einen Adventskalender gut finden, oder ist das zu kindisch? Habt Ihr einen? Bis bald und liebe Grüße! 🙂

Plätzchen backen

DIY: Plätzchen backen

Gestern ging es in der Küche und im Esszimmer hoch her: vier fleißige Mädels sind zum Plätzchen backen vorbei gekommen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Wir haben in drei Stunden vier verschiedene Sorten gemacht, die alle sehr lecker schmecken!  🙂 Daher möchte ich Euch die Rezepte und Bilder dazu nicht vorenthalten. Hier also drei leckere Plätzchen-Rezepte zum nachbacken:

1. Spitzbuben (der Klassiker – ohne Nüsse):

Spitzbuben

Zutaten: 500 g Weizenmehl, 2 gestrichene Teelöffel Backpulver, 150 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 250 g Butter oder Margarine, Gelee zum bestreichen (ich habe Johannisbeer-Gelee genommen) und Puderzucker.

Zubereitung: Aus den Teigzutaten (alles außer Marmelade und Puderzucker) einen Mürbeteig herstellen: entweder in der Küchenmaschine oder selbst kneten auf der Arbeitsplatte. Dann Zuerst Mehl und Backpulver mischen, eine Kuhle rein drücken und da rein Zucker, Vanillezucker und Eier  geben und das ganze zu einem Brei verkneten. Anschließend die Butter in Stückchen dazu geben und alles schnell zu einem Teig verkneten. Sollte der Teig klebrig sein, könnt ihr ihn ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Danach geht es ans Ausstechen.

Spitzbuben Ausstecher

Ich habe dafür extra Spitzbubenausstecher gekauft für 4,50 €. Leider kann ich sie nicht wirklich empfehlen, da es zwar praktisch gedacht ist, aber nicht gut gemacht ist. Das Loch in der Mitte drückt sich nicht ganz in den Teig durch, d.h. man muss immer noch mal den Teig richtig durch drücken… Trotzdem den Teig in zwei Hälften teilen und eine Hälfte mit und eine Hälfte ohne Loch ausstechen. Die Plätzchen im Backofen bei 175° 8 – 10 Minuten backen. Sie sollten noch hell sein und nicht braun. Nachdem die Plätzchen abgekühlt sind je ein Plätzchen mit Loch (Oberteil) und eins ohne Loch (Unterteil) mit dem Gelee zusammen kleben. Anschließend alle Plätzchen mit Puderzucker bestäuben und fertig!

2. Hausfreunde (mit Marzipan):

Plätzchen Hausfreunde

Zutaten: Teig: 175 g Mehl, 75 g Stärke, 175 g kalte Butter in Stücken, 1 Ei, 60 g Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker; Füllung: 200 g Marzipanrohmasse, 100 g Puderzucker und Aprikosenmarmelade; Glasur: 100 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung: Aus den Teigzutaten rasch einen Mürbeteig kneten und den Teig 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. Den Teig mit Mehl dünn ausrollen und mit einem beliebigen Ausstecher Plätzchen ausstechen und diese dann auf ein Backblech mit Backpapier geben und anschließend im Ofen bei 180° 10 Minuten goldgelb backen. Die Plätzchen abkühlen lassen und währenddessen die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker zu einem Teig kneten. Diesen Teig zwischen Folie oder auf Puderzucker dünn ausrollen. Nun gibt es verschiedene Varianten. Ihr könnt entweder den gleichen Ausstecher nutzen oder einen kleineren (das haben wir gemacht) und Marzipanplätzchen ausstechen. Die gebackenen Plätzchen mit Marmelade bestreichen und je ein Marzipanplätzchen drauf kleben. Hier gibt es noch eine Variante: ihr könnt auch noch ein Teigplätzchen wieder oben drauf kleben. Zum Schluss die Kuvertüre in einem Wasserbad erhitzen und die Plätzchen ganz mit Schokolade überziehen (entweder mit einem Pinsel oder eintauchen, allerdings werden da die Hände sehr dreckig 😉 ). Wer mag kann noch eine Walnuss oben drauf kleben. Aber mir schmecken sie ohne besser. 🙂

3. Weiße Nuss-Wölkchen (zum ersten Mal gemacht und sie waren gleich sehr beliebt):

Weiße Nuss-Wölkchen

Zutaten: 175 g Butter, 125 g Puderzucker, 1 TL Vanillezucker, 1 Eigelb, 100 g gemahlene Mandeln, 175 g Mehl, 100 g weiße Kuvertüre, Mandelblättchen zum dekorieren

Zubereitung:  Butter mit Puderzucker, Vanillezucker und Eigelb cremig rühren. Mandeln und Mehl nach und nach unterrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Backofen auf 150° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen und auf das Blech setzen. Im Ofen (Mitte, Umluft 130°) in 20 – 30 Minuten hellgelb backen. Herausnehmen und erkalten lassen. Kuvertüre über dem Wasserbad erwärmen (nicht zu lang, sonst klumpt sie!) Die Kugeln mit der Schokolade überziehen, mit Mandelblättchen garnieren und auf ein Kuchengitter setzen.

So das waren die drei besten Plätzchen-Rezepte. Allgemein kann ich sagen, dass die Plätzchen am besten werden, wenn man Butter statt Margarine verwendet und die Plätzchen eher klein sind. Sie schmecken dann feiner und man kann mehr verschiedene Sorten probieren. Viel Spaß  und Erfolg beim nachbacken! 🙂
Was wird bei Euch so gebacken in der Vorweihnachtszeit?